Die Landwirtschaft hat eine ungeheure technische Entwicklung durchlaufen. Um die immer vielfältigeren Aufgaben erfüllen zu können, haben findige Ingenieure im Lauf der letzten hundert Jahre - sowohl bei den Traktoren selbst als auch bei den Arbeitsgeräten - große Leistungen vollbracht. Dieser Bildband zeigt aus einem breiten Spektrum heraus die ungewöhnlichen Ergebnisse ihrer Arbeit: Selbstfahrende Gülleverteiler, fahrbare Bandsägen, Zehnscharpflüge, Traktoren mit drei Mähwerken, Großballenpressen, Geräteträger, Kleinschlepper, Raupenschlepper, große Arbeitsgespanne im Einsatz, Anbaugeräte, Mähdrescher, Häcksler, Forstmaschinen, alles was aus dem Rahmen des Gewöhnlichen fällt.
Der Bogen spannt sich von den Anfängen in den 1910er Jahren bis heute. Die interessante Vielfalt der Landwirtschaft ist dargestellt. Folgende Einzelschritte können in ihrer Entwicklung nachvollzogen werden: vom Standardschlepper mit Anbaugerät zum Einmann-Selbstfahrer, vom Standardschlepper mit Seilwinde zur Forstmaschine, vom gezogenen Bindemäher über gezogene Mähdrescher zum hochmodernen Claas-Mähdrescher mit Raupenfahrwerk, vom Lanz-Landbaumotor von 1919 mit 80 PS bis zu Boliden mit mehr als 400 PS, Sonderkonstruktionen: Einachser, Raupen, Schmalspurschlepper, Geräteträger, Lader usw., Produkte großer Namen und Konzerne wie Fendt AGCO, New Holland, Deutz-Fahr, John Deere, Case und Lemken, Claas, Welger, Krone, kleinere Spezialhersteller: Holder, Schneider, HSM, Gutbrod, Lindner, Welte, Horsch, Fahrzeuge nicht mehr existierender Hersteller: Hanomag, Lanz, Allgaier, Stihl, Hersteller landwirtschaftlicher Geräte wie Fahr, Fella, Fortschritt, Kuhn, Mengele, Niemayer, Pöttinger, Rabe.
Über den Autor
Jürgen Hummel ist Fachautor für Traktoren, Alexander Oertle ist Fachmann für Traktorengeschichte.

